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Oldtimer Diebstahl

Ein lukrativer Trend, der nicht abzubrechen scheint. 
Neues Jahr, neues Glück? Das bleibt zumindest in Hinblick auf die Zahlen gestohlener Oldtimer zu hoffen: In keinem vorherigen Jahr wurden so viele klassische Fahrzeuge entwendet wie im Jahr 2016. 

Im Vergleich zu 2015 haben die Diebstähle um 30 Prozent zugenommen. Weiterhin trauriger Spitzenreiter im Ranking „Beliebtestes Diebstahlfahrzeug“: der Porsche 911er und der 964er. Jeder zweite, gestohlene Oldie ist ein Porsche, gefolgt von Mercedes, Volkswagen und Chevrolet.* 

Die Region, in der am häufigsten Oldtimer verschwinden, ist Nordrhein-Westfalen – vermutlich aufgrund der Nähe zu den Niederlanden, in denen erst im Sommer 2015 eine Hehler-Garage mit zahlreichen vermissten Oldies im Millionenwert entdeckt wurde. Weitere Regionen, in denen es auch auffallend häufig zu Diebstählen kommt, sind die Stadtstaaten Berlin und Hamburg. Etwa die Hälfte der Diebstähle fand statt, während das Fahrzeug draußen in Benutzung oder über Nacht draußen abgestellt war. 

Auch Tief- und Sammelgaragen bieten nur vermeintlich Sicherheit. Gerade bei öffentlichen Tiefgaragen oder Parkhäusern hat man als Fahrzeugbesitzer keinen Überblick darüber, wer wann in der Garage ein- und ausgeht und warum. Dieben bietet sich hier die ideale Möglichkeit, das potenzielle Fahrzeug in aller Ruhe auszuspähen. Sie können beobachten, wie oft es bewegt wird und wann es lange genug steht, um die Gelegenheit zu nutzen, es aufzubrechen und aus der Garage zu fahren. 

Zu bedenken ist an dieser Stelle sicherlich auch, dass Betreiber öffentlicher Tiefgaragen oder Parkhäuser nicht für Diebstähle und Einbrüche haften. Selbst wenn es Sicherheitskameras gibt und man für das Parkticket zahlt, wird kein Obhuts- oder Bewahrpflicht-Vertrag mit dem Abstellen des Autos in besagten Garagen geschlossen. Der Betreiber stellt dem Parkenden lediglich einen Stellplatz zur Verfügung. Etwas anders kann die Lage bei hauseigenen Tiefgaragen sein. Hier ist Haftung oder Nicht-Haftung vertraglich geregelt und je nach Situation anders zu bewerten. Ein defektes Rolltor und ein daraus entstehender Schaden wäre beispielsweise Vermietersache.  

Einen 911er zum Mitnehmen, bitte. 

Die Statistik zeigt mittlerweile deutlich, dass nicht nur die Anzahl gestohlener Fahrzeuge gestiegen, sondern vor allem auch die einzelnen Fahrzeugwerte und der damit entstehende Diebstahlschaden. Die Professionalität steigt also nicht nur beim Diebstahl-Hergang, der oft als solcher von einem Außenstehenden gar nicht wahrgenommen wird, auch das Diebesgut wird immer gezielter ausgewählt: Diebe wählen explizit hochpreisige und seltene Fahrzeugmodelle aus und verursachen damit Schäden in Millionenhöhe. Aufgrund der Präzision und der auffällig hohen Anzahl teurer Fahrzeuge, die entwendet werden, muss man leider davon ausgehen, dass ein gewisser Anteil geklauter Oldies „Diebstähle auf Bestellung“ sind. Wiederum andere werden so schnell wie möglich außer Landes gebracht, in ihre Einzelteile zerlegt und stückchenweise verkauft. 

Insbesondere diese Vorgehensweise – das sofortige Zerlegen von Fahrzeugen in Ihre Einzelteile – ist einer der Hauptgründe, warum Fahrzeuge in den meisten Fällen nach einem Diebstahl nicht wieder aufgefunden werden können. Trotz oftmals verbauter GPS-Tracker oder anderer Diebstahlschutzsysteme, ist die ernüchternde Realität, dass nur etwa einer von zehn gestohlenen Klassikern wieder auftaucht.*  Doch auch Klassiker, die nicht auseinander genommen werden, sind nur unwesentlich besser auffindbar: So werden die Vehikel teilweise umgehend in Lkw verladen, die so mit Folie ausgekleidet sind, dass sämtliche Signale zur Nachverfolgung unterbrochen werden. Besitzer „gefährdeter Fahrzeuge“, wie Porsche oder Mercedes, sind deshalb nicht nur aufgerufen, trotzdem entsprechende Diebstahlschutzsysteme für sich und ihr Fahrzeug einzusetzen, vor allem ist es auch die grundsätzliche Aufmerksamkeit gegenüber der Diebstahlthematik, die ein jeder anstreben sollte. Denn das Erkennen von Sicherheitslücken und die generelle Achtsamkeit hinsichtlich der Diebstahlthematik mit Augenmerk auf das eigene Liebhaberfahrzeug sind ein wichtiger Schritt in Richtung Risikominderung. Die besten Technologien gegen Oldtimerdiebstahl finden Sie auch in der Vorteilswelt des Deutschen Oldtimer Club.

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Deutscher Oldtimer Club - Mitgliederbetreuung